
Auf der diesjährigen Messe für Qualitätssicherung Control stellte die InQu Informatics GmbH anforderungsgerechte Softwarelösungen und Services rund um das Qualitätsmanagement in produzierenden Unternehmen vor. Darunter war eine webbasierte Lösung für das Prüfmittelmanagement, die gemeinsam mit dem Fertigungsmesstechnik-Hersteller Mahr GmbH entwickelt wurde....
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Digital Manufacturing 01/2012
Die zunehmende Automatisierung der Produktionsprozesse und die fortschreitende Globalisierung der Warenströme stellen Unternehmen weltweit vor große Herausforderungen. Wirtschaftlichkeit, Termintreue und ein Höchstmaß an Flexibilität zählen heute zu den wichtigsten Zielgrößen eines modernen Fertigungsunternehmens. Um diese drei Faktoren möglichst ideal an die steigenden Kundenanforderungen anzupassen, kommt dem Informationsmanagement eine immer größere Bedeutung zu. Eine effiziente Planung, flexible Steuerung und störungsfreie Durchführung von Fertigungsprozessen entlang der Wertschöpfungskette spielen eine zentrale Rolle. Eine wichtige Voraussetzung für die kontinuierliche Optimierung dieser Prozesse ist die Erfassung, Bereitstellung und Auswertung von verlässlichen Informationen in Form von standardisierten Kennzahlen (sogenannte Key Performance Indicators bzw. KPI). Moderne MES liefern Daten zur Anlagen- und Maschinenauslastung, der Liefertreue und den Beständen sowie zur Prozess- und Produktqualität. Sie zeigen den aktuellen Status der Produktion und informieren den Anwender über Abweichungen vom Soll-Zustand. Diese wertvollen Informationen werden zu MES-Kennzahlen verdichtet und bilden somit die Handlungsgrundlage für ein Prozesscontrolling, das nicht nur auf Überwachung, sondern auch auf Optimierung ausgelegt ist.
Kennzahlen in der Fertigungsindustrie
Aktuelle Studien zeigen, dass deutsche Fertigungsunternehmen Kennzahlen nur in geringem Umfang nutzen. Viele Fertigungsplaner kennen die für eine effiziente Produktion entscheidenden Schlüsseldaten nur unzureichend. Zudem stehen vielerorts nur ineffiziente oder keine Instrumente für eine Erfassung und Auswertung zur Verfügung. Viele Unternehmen erfassen die zu Kennzahlen verdichteten Informationen aus der Produktion noch manuell. Dies hat deutliche Nachteile. Durch die manuelle Datenerfassung kommt es immer wieder zu fehlerhaften Eingaben und der Auswertungsprozess kann sich entscheidend verlängern. So verzögern sich entsprechende Reaktionen und abgeleitete Maßnahmen können oft nicht rechtzeitig erfolgen.Über viele Jahre hinweg arbeiten Fertigungsunternehmen im Bereich der Steuerung und Überwachung zudem mit eigenen Definitionen und deuten prozess- und qualitätsrelevante MES-Kennzahlen wie `Produktivität´ unterschiedlich. Daher ist eine einheitliche Auswertung bzw. Vergleichbarkeit der Ergebnisse nur eingeschränkt und mit erheblichem Zeit- und Kostenaufwand möglich.
Standardisierung von MES-Kennzahlen
Im Jahr 2009 veröffentlichte ein Arbeitskreis des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) das VDMA-Einheitsblatt 66412-1. Diese Richtlinie definiert 22 Kennzahlen zur Beurteilung und Festlegung von Zielvorgaben in Fertigungsprozessen. Das Einheitsblatt beschreibt die Berechnung und vereinheitlicht die Definition bereits bekannter Kennzahlen wie die Qualitätsrate, die Effektivität und den Beleggrad. Es wurden Messgrößen wie First Pass Yield (FPY) oder der OEE-Index (Overall Equipment Effectiveness) in das System aufgenommen. Die VDMA-Richtlinie 66412-1 umfasst die Bereiche Betriebsdaten (BDE), Maschinendaten (MDE), Qualitätsdaten (CAQ) sowie Personalzeitdaten (PZE) und damit alle wichtigen Kenngrößen zur Erfassung und Beurteilung von Fertigungsprozessen. Mit der Veröffentlichung der Richtlinie wurde eine wichtige Grundlage für die Vergleichbarkeit von MES-Systemen geschaffen. Zudem arbeitet eine internationale Working Group seit Anfang 2010 an der ISO 22400-2, die eine Vergleichbarkeit von Produktionsstandorten auch länderübergreifend ermöglicht. Die Einführung der VDMA-Richtlinie 66412-1 führt zur einer Vereinheitlichung von Kennzahlen im Bereich der diskreten Fertigung und macht somit prozess-und qualitätsbezogene Kennzahlen vergleichbar.
Transparente Produktion
In der VDMA-Richtlinie wurden Kriterien festgelegt, mit deren Hilfe sich MES-Kennzahlen von anderen Kennzahlensystemen unterscheiden lassen. Aus diesen Kriterien können konkrete Anforderungen an moderne MES abgeleitet werden. MES-Kennzahlen werden z.B. mittels MES-Systemen erfasst oder aus dem ERP übernommen. Dies gilt für besonders zeitkritische Prozessdaten, die eine unmittelbare Reaktion verlangen ( z.B. das Vorhandensein ausreichender Betriebsmittel). Daraus folgt, dass MES-Systeme Auswertungen in Echtzeit zur Verfügung stellen. Werden diese mit einer Signaldarstellung verbunden, lassen sich die Abweichungen von den Soll-Vorgaben sogar unmittelbar sichtbar machen und die jeweils zuständigen Mitarbeiter können zeitnah reagieren. Ein weiteres Kriterium zielt auf die Optimierung der Prozesse ab. MES-Kennzahlen sollten Drill-Down-fähig sein, um eine gezielte Ursachenforschung für mögliche Schwachstellen im Produktionsprozess bieten zu können.
Unternehmensspezifische Kennzahlen
Welche Kennzahlen für das Prozesscontrolling erfasst, aufbereitet und analysiert werden, ist von verschiedenen Faktoren abhängig und von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich. So sind für den Fertigungsbereich erstrebenswerte Zielgrößen, wie kurze Durchlaufzeiten, nicht zwangsläufig mit der Qualitätssicherung oder Logistik vereinbar. Für einen Unternehmer sind andere Kennzahlen relevant als für einen Qualitätsmanager, Produktionsleiter oder Bereichsleiter Logistik. Ein modernes MES muss möglichst alle relevanten Prozess- und Qualitätsdaten in einer einheitlichen Datenbasis erfassen und zentral verfügbar machen. Darüber hinaus sollte es dem Anwender aber auch eine nutzerspezifische und individuell konfigurierbare Perspektive, vom einzelnen Arbeitsgang bis hin zu einer übergeordneten Sicht auf das gesamte Produktionssystem, bieten. Tablet-PCs und Smartphones machen es heute möglich, dem Nutzer Informationen ortsunabhängig und zu jeder Zeit zur Verfügung zu stellen. Die Praxiserfahrungen in Unternehmen zeigen, dass die individuelle und flexible Visualisierung der Informationen für die Etablierung von MES-Kennzahlensystemen ein wesentlicher Erfolgs- und Akzeptanzfaktor ist. Der Anwender sollte aus der Fülle von möglichen Kennzahlen genau diejenigen auswählen können, die für ihn von Bedeutung sind. Das Unternehmen sollte zudem die Ausgabeform der Informationen an das Nutzerverhalten seiner Mitarbeiter anpassen können.
Kennzahlenmonitoring mittels Dashboards
Für die Visualisierung von MES-Kennzahlen und Auswertungen stehen sogenannte Dashboards zur Verfügung. Dashboards (engl. Instrumententafeln, Kennzahlen-Cockpits) bieten einen vollständigen Überblick zu Qualitäts- und Prozessdaten. Sie visualisieren diese in Form von Tabellen, Skalen und Grafiken. Damit sind sie die technische Umsetzung eines Kennzahlensystems. Ein Dashboard kann als eigenständige Lösung oder als Bestandteil eines Management-Informationssystems genutzt werden.
Frei konfigurierbares Kennzahlen-Monitoring mit fastView
Der Dresdner MES-Spezialist InQu Informatics GmbH hat eine Softwarelösung entwickelt, die alle voran gegangenen Anforderungen aufgreift und umsetzt. Unter der Bezeichnung „fastView: Das InQu-Performance-Dashboard“ wird das Kennzahlen-Cockpit auf der Control 2012 vorgestellt. Die Softwarelösung verdichtet Produktionsdaten zu Kennzahlen und wertet diese dann per Knopfdruck aus. Die webbasierte Softwarelösung stellt die oben genannten Anforderungen an Individualität, Flexibilität und Konfigurierbarkeit in den Vordergrund und macht Produktionsprozesse transparent. Zudem erfüllt das InQu-Performance-Dashboard die Anforderungen aus der VDMA-Richtlinie 66412-1 in vollem Umfang. „Ein Kennzahlensystem kann nur dann zur Auswertung bzw. Optimierung von Produktions- und Qualitätsprozessen beitragen, wenn es eine Reihe von Kriterien erfüllt. Eine der wichtigsten Anforderungen ist dabei die Möglichkeit zur individuellen Anpassung.“ (Peter Pauls, Geschäftsführer InQu Informatics GmbH)fastView ermittelt und verarbeitet Produktionskennzahlen und stellt diese in einem individualisierbaren Dashboard mit freien Layouts zur Verfügung. Darüber hinaus greift fastView auf feste Vorgaben für bereichsübergreifende Kennzahlen zurück. Dem Anwender werden nur jene Daten zur Verfügung gestellt, die auch seinem tatsächlichen Informationsbedarf entsprechen. Das Dashboard zeichnet sich zudem durch eine besonders benutzerfreundliche Handhabung aus und stellt die Ergebnisse auch auf einem Touchpad oder Smartphone zur Verfügung. Die Software arbeitet zudem mit einer einheitlichen Datenbasis, ist Drill-Down-fähig und stellt die Auswertungen in Echtzeit zur Verfügung. Das Dashboard ermöglicht frei konfigurierbare und zielgruppenorientierte Auswertungen zum Produktionsverlauf. Mit Hilfe eines angekoppelten Eskalationsmanagements können Anwender so regulierende Steuerungsmaßnahmen für wichtige Produktionsprozesse einleiten. fastView erfüllt damit alle oben genannten Anforderungen an eine moderne Business-Intelligence-Lösung im Fertigungsbereich.Die Software-Lösung fastView wurde im auf der CEBIT 2012 für den INNOVATIONSPREIS-IT in der Kategorie „Branchensoftware“ nominiert und hat sich mit dem 2. Platz gegen mehr als 2.500 Mitbewerber durchgesetzt.
Die stetige Optimierung und umfassende Planung der Fertigung sind zentrale Wettbewerbsfaktoren. Anforderungen wie hohe Variantenvielfalt und kurze Produktlebenszyklen führen zu komplexen Aufgaben für die Ablaufplanung in produzierenden Unternehmen. Die optimale Nutzung aller Ressourcen bei konstant hoher Qualität, Wirtschaftlichkeit und Termintreue gehört hierbei zu den wichtigsten Zielgrößen von Unternehmen und Forschungsprojekten.
Eine flexible Produktion erfordert zuverlässige Terminplanung - möglichst auf Ebene der Fertigungslose. Etablierte Planungsinstrumente stoßen allerdings gerade bei komplexen Fertigungsabläufen mit wechselnden Zielstellungen, dazu zählen etwa die Verkürzung von Durchlaufzeiten, die frühzeitige Identifizierung von Engpässen sowie die Erhöhung der Auslastungen, oft an ihre Grenzen. Oft sind traditionelle mathematische Modelle und zur Verfügung stehende Rechenleistungen mit den in der Praxis üblichen Anzahlen von Losen und Maschinen überfordert. Die Erweiterung und Neuentwicklung von Planungsinstrumenten ist deshalb ein gemeinsames Ziel von Wissenschaft, Forschung und Anbietern von Manufacturing Execution-Systemen (MES).
Komplexe Produktionssysteme steuern
An einer Lösung dieser Problematik arbeiten bereits seit Anfang des Jahres 2010 das Institut für Aufbau- und Verbindungstechnik der Elektronik (IAVT) an der TU Dresden und der MES-Anbieter Inqu Informatics GmbH. Ziel der Forschungskooperation unter dem Titel 'Smart Plan' ist die Entwicklung neuer Methoden für eine flexible, zielabhängige Planung von Fertigungsabläufen in besonders komplexen Systemen. In die Partnerschaft bringt der Softwareanbieter langjährige Erfahrungen bei der Entwicklung und beim Einsatz von Software zur Planung und Steuerung von Fertigungsprozessen ein, sowie Einblicke in die Anforderungen von Fertigungsunternehmen hinsichtlich Konflikten bei der Ressourcenbelegung, Einlastung kurzfristiger Kundenaufträge oder aktueller betrieblicher Erfordernisse wie Warten und Rüsten. Demgegenüber beschäftigt sich das Dresdner Forschungsinstiut bereits seit langem mit der Modellierung und Simulation von Fertigungsprozessen.
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Mit dem PV-MES erhalten Hersteller und Zulieferer der Solarbranche ein hoch effizientes und flexibles Werkzeug, das zur umfassenden Produktivitätssteigerung beiträgt und mit dem sie ihre Produktionskosten nachhaltig senken können. Gleichzeitig steigt die Qualität von Prozessen und Produkten.
Die Branchenlösung für die Photovoltaik-Industrie bietet einige entscheidende Erfolgsfaktoren...
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www.energie-und-technik.de 09/2011
Die Kosten für die PV-Produktion sind noch immer zu hoch, darin sind sich die Beteiligten der PV-Lieferkette einig. Die Stellhebel sind aber nicht nur beim Material und den Maschinen zu finden, sondern auch in der Prozesssteuerung.
Hier habe die PV-Produktion noch Nachholbedarf gegenüber anderen Industrie-zweigen, erklärt Peter Pauls, Geschäftsführer von InQu Informatics. Abhilfe schaffen will InQu mit einem MES-System, das genau auf die PV-Industrie zugeschnitten ist und deren Grundlagen in anderen Industriezweigen, z. B. der Automobilbranche, schon vielfach erprobt sind. Ingesamt 160 Installationen hat InQu Informatics bereits im Feld. Aber auch im PV-Bereich hat InQu bereits Kunden gewonnen, wie das PV-Start-Up-Unternehmen Odersun.
Das PV-MES von InQu soll PV-Maschinenbauer, Modul- und Solarzellen-Hersteller dabei unterstützen, ihre Produktivität zu steigern und dabei gleichzeitig die Produktionskosten zu senken und ist als MES-System für die Solarindustrie in dieser Form ein Novum. MES-Systeme gibt es von vielen Anbietern, aber ein dediziertes PV-MES hat bislang noch kein anderer Anbieter auf den Markt gebracht.
Dabei nutzt das System bewährte Standards, wie die EN ISO9001 oder TS 16949, denn auf Basis solcher Standards ließen sich signifikante Kosteneinsparungen erzielen, so der Firmenchef. Vor diesem Hintergrund beinhaltet das PV-MES von InQu Informatics beispielsweise Komponenten für die Chargenrückverfolgung und das Lieferantenmanagement, aber auch Module für die Wareneingangskontrolle, die fertigungsbegleitende Qualitätssicherung sowie das Gewährleistungsmanagement bzw. Reklamationsmanagement.
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Die Komponente fastcheck.WM wurde speziell für Automobilzulieferer konzipiert und als Komponente in das modulare Qualitätsmanagement-System fastcheck.CAQ integriert.
fastcheck.WM dient Automobilzulieferern als Softwarelösung, um Feldausfälle schnell und effizient bearbeiten zu können. Branchenübliche Qualitäts- und Kostenindikatoren werden zuverlässig erfasst und bilden die Handlungsgrundlage für eine nachfolgende Optimierung. Damit legt InQu Informatics eine wichtige Basis für das OEM-übergreifende Qualitäts- und Kosten-Reporting sowie für die Früherkennung von möglichen Feldproblemen. Zudem werden die Automobilzulieferer gezielt bei der Fehler-Ursachenanalyse unterstützt, sodass deren Gewährleistungskosten nachhaltig sinken.
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Maschinenmarkt - Das Industrieportal 05/2011
Inqu Informatics wird zukünftig alle Werke des Messtechnik-
herstellers Mahr GmbH mit dem MES-Modul fastcheck.CAQ ausstatten – darunter auch je ein Werk in Tschechien und China. Inqu Informatics stellt dazu die Basisfunktionen der Qualitäts-
managementsoftware fastcheck.CAQ sowie umfangreiche Zusatzfunktionen für die Prüfmittelverwaltung und Prüfmittel-
überwachung zur Verfügung.
Die Software wird im Rahmen einer webbasierten Portallösung eingesetzt. Dies ermöglicht, dass die Mahr GmbH das Modul intern nutzen und seinen Kunden darüber hinaus entsprechende Funktionalitäten bereitstellen kann. Die Mehrsprachigkeit der Softwarelösung erleichtert außerdem eine Implementierung in chinesischen Werksanlagen.
Der Entscheidung der Mahr GmbH war eine langjährige und intensive Zusammenarbeit beider Unternehmen voraus gegangen. Die Mahr GmbH, einer der Marktführer im Bereich der Kalibrierungsdienstleitungen, hatte fastcheck.CAQ bereits im Vorfeld intern in einem Werk ausgiebig getestet.
Digital Manufacturing Magazin 01/2011
Eine effiziente Planung, Steuerung und Durchführung von Prozessen entlang der Wertschöpfungskette ist der Schlüssel zum Erfolg jedes Unternehmens. Dieser Grundsatz gilt damit auch für die Fertigungsebene. Moderne Maschinen und Anlagen liefern heute eine Fülle von Zustands- und Qualitätsdaten, die auf eine zweck-
mäßige Verwendung warten. Werden diese grundlegenden Daten erfasst, zu Kennzahlen (sogenannte Key Performance Indicators bzw. KPI) verdichtet und zielgerichtet ausgewertet, verwandeln sie sich zu wertvollen Informationen und Handlungsempfehlungen für die Prozesssteuerung. So lassen sich bei Bedarf erfolgversprechende Optimierungsprozesse einleiten.
Je schneller, umfassender und gezielter diese Optimierungspro-
zesse greifen, desto effizienter und erfolgreicher agiert ein Unternehmen. Daher ist die Transparenz von Produktions- und Qualitätsprozessen zu einem erfolgskritischen Wettbewerbsfaktor geworden.
Studien kommen zu dem Ergebnis, dass deutsche Unternehmen Kennzahlen nur in geringem Umfang für die Steuerung ihrer Produktion nutzen. Häufig kennen Fertigungsplaner die für eine effiziente Produktion entscheidenden Schlüsseldaten nur unzureichend oder sie können diese nicht adäquat auswerten. Daher wird heute vielerorts noch immer mit teilweise veralteten oder falschen Daten bzw. Kennzahlen gearbeitet.Dieser Problematik haben sich die Anbieter von MES-Lösungen angenommen. Für die zielgerichtete Erfassung und Auswertung von Produktions- oder Qualitätsdaten sind softwarebasierte Kennzahlensysteme am Markt verfügbar. Hierbei haben insbesondere diejenigen Systemlösungen klare Vorteile, die sich flexibel auf die Bedürfnisse eines produzierenden Unternehmens einstellen und die sich schnell an unternehmensspezifische Rahmenbedingungen anpassen lassen.
Werkstattstechnik online 12/2010
InQu Informatics, Spezialist für die Optimierung von Fertigungsprozessen, wurde vom Job- und Wirtschaftsmagazin "Karriere" der Verlagsgruppe Handelsblatt als "Fair Company" ausgezeichnet. Damit erhalten die bestehenden fairen Arbeitsbedingungen von Praktikanten und Hochschulabsolventen bei InQu Informatics offiziellen Charakter.
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Die Firma InQu Informatics fokussiert mit einer Komplettlösung ihres Manufacturing Execution Systems InQu.MES auf die spezi-
ellen Anforderungen der Kunststoffindustrie. Leistungsmerkmale sind die Darstellung der Kapazitätsauslastung in der Fertigung, Produktausbeute, aktuelle Maschinenbelegung sowie möglich Störgründe. Zum Funktionsumfang gehört ebenso eine Rüstwech-
seloptimierung. Die kontinuirliche Erhöhung der Transparenz in
der Produktion eröffnet vielfältige Potenziale zur Produktivitäts-
steigerung. So wird die Produktivität zum Beispiel anhand der OEE-Kennzahl dargestellt. Die Komplettlösung verarbeitet dazu
alle relevanten Maschinendaten, Betriebsdaten und Qualitätsda-
ten und generiert daraus Informationen zur Fertigungsoptimierung.
Als Poul Due Jensen im Jahre 1945 die "Bjerringbro Pressestøberi og Maskinfabrik" gründete, war der erste Auftrag des dänischen Ingenieurs der Bau einer automatischen Bewässerungspumpe für einen Kunden aus der unmittelbaren Nachbarschaft. Das Thema OEE (Overall Equipment Effectiveness) war damals kaum von Bedeutung. Die wenigen Prozesse der kleinen Firma waren über-
schaubar. Das Unternehmen wuchs schnell heran und eroberte
den globalen Markt.
Lesen Sie den Fachbeitrag online unter www.it-production.com
oder nutzen Sie den Download der Printausgabe als PDF.
Mehr zum Thema "BDE und MDE erfolgreich nutzen".
Seit fast 50 Jahren bietet die Cetto Group ein umfangreiches Leistungsspektrum im Bereich der thermoplastischen Kunststoffe. Voraussetzung für eine fehlerfreie Fertigung ist die entsprechende Softwareunterstützung. fastcheck.CAQ von InQu Informatics hilft dabei und wird für die Qualitätsplanung, die präventive Qualitäts-
sicherung sowei für Mess- und Prüfprozesse eingesetzt und stellt die dafür notwendigen Werkzeuge bereit. Die Softwarelösung ist komponentenbasiert aufgebaut.
Mehr zum Thema "Prozessmanagement mit fastcheck.CAQ"
Der auf Fertigungssteuerung (Manufacturing Execution System = MES) spezialisierte Anbieter InQu Informatics aus Dresden hat einen XML-Konnektor entwickelt. Dieser vermag unter anderem QDX-Daten zwischen Kunden und Lieferanten auszutauschen. Hierfür gibt es Schnittstellen zu Datenbanken und SAP-Systemen.
Mehr zum Thema "QDX und InQu.MES-Connector"
Für die fertigende Industrie haben die Optimierung und die Flexibi-
lisierung der Fertigungsprozesse höchste Priorität. Hier bieten moderne Manufacturing Execution System (MES)-Tools mit einem sogenannten Prozessmonitoring große Unterstützung. Diese Sys-
teme visualisieren sämtliche Abläufe in einer Werkhalle und sorgen so für bessere Überwachung und Koordination der Prozesse.
Mehr zum Thema "Prozessmonitoring mit fastflow.MIS"
Industrieanzeiger Heft 35-36 / 2007
Mit Hilfe eines Service- und Reklamationsmanagements konnte der Anhänger- und Aufbautenhersteller Kögel die Fahrzeugstillstands-
zeiten minimieren. Jetzt sind die Brummis wieder schneller dort, wo sie hin gehören: auf der Straße.
Mehr zum Thema "Service- und Reklamationsmanagement"
SPS-Magazin Sonderausgabe automotive / 2007
Mithilfe eines CAQ-Systems hat die Kögel Fahrzeugwerke GmbH ihr Service- und Reklamationsmanagement erweitert. Bereits 2005 ersetzte der Fahrzeughersteller sein manuelles Reklamations-
system, ein Jahr später folgte die Überarbeitung des kompletten Service- und Reklamationsmanagements im Kögel Service-Portal sowie des Ersatzteilkataloges.
Mehr zum Thema "Service-Portal"
Die erste chinesische Installation von fastcheck.CAQ ist perfekt: In Tianjin, einer Hafenstadt im Norden Chinas, südöstlich von Peking, wird in einer Produktionsstätte der im schweizerischen Horgen beheimateten Oetiker-Gruppe das komplette Qualitätsmanagement ab sofort mit dem CAQ-System der InQu Informatics GmbH, Dresden, umgesetzt.
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Die Kögel Fahrzeugwerke GmbH, einer der größten Nutzfahrzeughersteller in Europa, hat innerhalb von sechs Monaten ein Online Service Portal mit den Säulen Service, Fahrzeughistorie und Ersatzteilkatalog implementiert. Über das Portal haben Servicepartner und Kunden die Möglichkeit, Ersatzteilbestellungen abzuwickeln, Gewährleistungs- und Reparaturanträge einzureichen sowie auf detaillierte, fahrzeugbezogene Informationen zu Vertrags- und Wartungsdaten zuzugreifen.
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QZ – Qualität und Zuverlässigkeit Heft 3/ 2007
Die rasche Reaktion auf Kundenreklamationen und Ersatzteilan-
forderungen ist für Fahrzeughersteller ein Muss bei der Kunden-
orientierung. Bereits seit Jahren vernetzen die Kögel Fahrzeugwer-
ke alle qualitätsrelevanten Prozesse miteinander. Jetzt gelang ihnen mit einer QS-Software der Schritt zu einem kundenfreund-
lichen und hochautomatisierten Reklamationsmanagement via Internet.
Mehr zum Thema "Online Reklamationsmanagement"
IT & Production Heft 1-2/ 2007
Die Richtlinie VDI 5600 "Manufacturing Execution System" ist Ergebnis einer fast dreijährigen Arbeit. Sie ist als Leitfaden für MES-Projekte gedacht, steckt den Rahmen solcher Projekte für Nutzer und Anbieter ab und ermöglicht über ein gemeinsames Verständnis eine bessere Vergleichbarkeit von MES-Lösungen.
Mehr zur "Richtlinie VDI 5600"
Digital Engineering Magazin Heft 1 / 2007
Die Deutsche Mechatronics GmbH entwickelt nicht nur mechatronische Produkte, sondern fertigt diese auch. Um die Prozessqualität in der Fertigung erhöhen zu können, hat sich das Unternehmen für die Anschaffung des Manufacturing Execution System InQu.MES der InQu Informatics GmbH entschieden. Statt vieler Insellösungen kommt jetzt ein einheitliches Planungssystem für die Teilefertigung, die Systemmontage und für die Disposition zum Einsatz.
Mehr zum Thema: "Nutzen eines kompletten MES"
Die Fertigung hat zunehmend strategische Bedeutung und kann Wettbewerbsvorteile sichern. Denn Kunden verlangen eine flexible Reaktion auf ihre spezifischen Anforderungen und zunehmende Anpassungen an Standardlösungen. Mittelständische Unternehmen wie der Individual-Fertiger Galvanoform und der Druckfarben-Hersteller hubergroup setzen deshalb auf das Feinplanungs- und Prozessregelungsmodul des Manufacturing Execution System (MES).
Mehr zum Thema "Feinplanung und Prozessregelung mit fastchain.APS"
QZ – Qualität und Zuverlässigkeit Heft 5/ 2006
Hersteller von Schreibgeräten, Schreibaccessoires, Lederwaren, Schmuck und Uhren der Luxusklasse fertigen noch heute mit einem hohem Anteil an Handarbeit. Auch Montblanc will mit jedem Produkt ein Zeugnis hoher Handwerkskunst ablegen. Um diesen Anspruch zu erfüllen und die qualitätssichernden Prozesse zu managen, setzt das Unternehmen auf das CAQ-System fastcheck.CAQ des Dresdner Softwarehauses InQu Informatics.
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Hohe Ansprüche an die Kapazitätsplanung und Ressourcenverteilung in der Kleinserienfertigung forderten bei der Firma Galvanoform die Einführung eines MES-Systems.
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Der Kostendruck zwingt Unternehmen, mit einem Minimum an Einsatz ein Maximum an Ergebnis zu erzielen und das mit den vorhandenen Ressourcen. Alle Branchen stehen vor dieser großen Herausforderung, denn Ihre Kunden erwarten nicht nur höchste Qualität zu günstigen Preisen, sondern auch kurze Reaktions- und Lieferzeiten bei kleinen Stückzahlen sowie absolute Zuverlässigkeit.
Mehr zum Thema: "MES in der Einzel- und Kleinserienfertigung"
Chemieanlagen und -verfahren Heft 2/ 2006
In der chemischen Industrie hat in den letzten Jahren entlang der Supply Chain ein Paradigmenwechsel stattgefunden. Aufträge mit großer Quantität, die sich aus Lagerbeständen von Rohstoffen und Halbwaren bedienen und mit flexiblen Terminen versehen sind, gehören der Vergangenheit an. In Prozessen wie Farbenherstellung und -abfüllung, die durch einen hohen diskreten Anteil in der Produktion gekennzeichnet sind, können Manufacturing Execution Systeme (MES) bei der Bewältigung des Informations- und Warenflusses helfen.
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